Skiclub Gerhausen

Damen Weltcup

Um die Wurst gings am Wochenende beim alpinen Skiweltcup der Damen in Ofterschwang im Allgäu. Die besten Skifahrerinnen der Welt kämpften im Riesenslalom und im Slalom um den Sieg und weitere Weltcup-Punkte. Dass Tina Maze, Maria Höfl-Riesch, Mikaela Shiffrin und all die anderen Top-Läuferinnen bei Tauwetter noch gute Pistenbedingungen vorfanden, ist mit ein Verdienst des Skiclubs Gerhausen. 35 Helfer aus dem Blautal waren wieder eine verlässliche Stütze des insgesamt rund 500 Mitarbeiter zählenden Weltcup-Teams, wie der Ofterschwanger Bürgermeister Alois Ried bei der Siegerehrung betonte. Das Lob hatten sich die Schwaben verdient, waren manche von ihnen doch schon von Mittwoch an am Ofterschwanger Horn im Einsatz, die anderen von Freitag bis Sonntag. Vor dem Riesenslalom am Samstag und dem Slalom am Sonntag begann die Arbeit am Berg um 7 Uhr, um die Piste zu festigen, und zwar mit Brezelsalz und Wasser. Was paradox klingt, erläutert Pistenchef Peter Pöppel so: Mit dem richtigen Verhältnis von Schnee, Wasser und Salz kann der Gefrierpunkt auch bei Temperaturen über Null Grad erreicht werden. Für die Helfer bedeutete dies, mit Feuerwehrschläuchen zu hantieren und auf Skiern 25 Kilogramm schwere Salzsäcke zu schleppen. Kein Problem für die routinierten Skifahrer von der Schwäbischen Alb, deren "Hausberg" freilich das Ofterschwanger Horn ist: dort steht die Hütte des Skiclubs Gerhausen.